Grundlagen

AccountPlus wurde als Client-Server-System entwickelt. Der Frontend stellt eine 32-Bit-Windows-Applikation dar und kann mit folgenden SQL-Datenbankservern verbunden werden:

  • Centura SQLBase Single User für Windows95 / Windows NT
  • Centura SQLBase Multi User für NetWare / Windows NT Server
  • Oracle 8i, 9i, 10g Standard Edition / Enterprise Edition

Standardmäßig wird AccountPlus als Einplatz-Version mit Centura SQLBase Single User für Windows95 / Windows NT ausgeliefert.

Als Kommunikationsprotokolle stehen zu Verfügung:

  • Anonymous Pipes (lokal)
  • TCP/IP
  • IPX/SPX
  • NetBIOS

Systemanforderungen Frontend:

  • Pentium III oder besser
  • Windows NT/2000/XP
  • Monitor 17", 800x600 bei 75 Hz oder besser
  • ab 64 MB RAM (für Windows NT/2000/XP)
  • Netzwerkkonfiguration entsprechend der eingesetzten Datenbank (32-Bit-WinSocket-Schnittstelle für AccountPlus Gateway und AccountPlus Mail)
  • 70 MB Festplattenkapazität für die Programme
  • 5 MB Festplattenkapazität für die Dokumentation
  • mind. 10 MB Festplattenkapazität für die Testdatenbank (Eine Datenbank für 5.000 Kunden, 30.000 Rechnungen belegt inklusive Betriebsdaten und Finanzbuchhaltung ca. 300 bis 400 MB.)
  • Für den Betrieb der Gateway-Komponenten ist der Internet-Explorer ab Version 5.0 erforderlich.

Leistungen und Accounts

Das Abrechnungssystem von AccountPlus basiert auf Leistungen und Accounts. Leistungen werden in Form von Positionen in einer Auftragsbestätigung gespeichert und bestimmen somit, was in welcher Form und in welchem Zeitraum abgerechnet wird. Accounts haben zwei Funktionen: Sie enthalten zum einen verschiedene und vom Typ des Accounts abhängige Zugangsinformationen für den entsprechenden Auftrag und stellen zum anderen das Bindeglied zwischen Leistungsposition und für die Abrechnung zu berücksichtigende Accountingdaten dar, indem den Accounts jeweils eine Datenquelle zugeordnet wird. Da auch Leistungen, die Mengeninformationen für die Abrechnung berücksichtigen, eine Datenquelle zugeordnet werden muss, ist über diese Datenquelle eine eindeutige Zuordnung von technischem Account und abzurechnenden Leistungen im Auftrag möglich.

Folgende Accounts verwaltet AccountPlus:

AccounttypBeschreibung
Dial In AccountDer Dial In Account dient zur Verwaltung von Einwahlverbindungen einzelner Knoten an POP’s. Mit diesem Account werden alle notwendigen Zugangsinformationen wie User ID, PPP-Password, Telefonnummer des POP‘s usw. automatisch generiert und gespeichert. Für die Abrechnung können übertragenes Datenvolumen sowie die Onlinezeit, sofern vom Einwahlrouter erfasst, importiert und berücksichtigt werden. Diese Daten werden innerhalb von AccountPlus als Daten der Quelle 1 – Dial-In-Daten – bezeichnet.
Mail AccountDer Mail Account enthält alle Informationen, die für einen POP3-Account notwendig sind. Sofern es sich bei dem Mail Server System um Netscape Mail Server handelt, ist ggf. eine automatische Konfiguration der Accounts auf dem Mail Server möglich. Dem Mail Account sind keine Accountingdaten und damit auch keine Datenquelle zuordenbar.
WWW AccountEin WWW Account enthält alle Informationen, um Kunden Speicherplatz auf einem WWW-Server zur Verfügung zu stellen (WWW Hosting). Für die Abrechnung des generierten Datenvolumens können die Access Logs der WWW-Server ausgewertet werden. Diese Daten werden innerhalb von Account Plus als Daten der Quelle 2 – WWW-Daten – bezeichnet.
Netzwerk-AccountEin Netzwerk-Account dient zur Anbindung von Kundennetzwerken an das Netzwerk des ISP mittels Cisco-Router. Der Account verwaltet alle notwendigen Informationen wie Adreßbereich, Subnet-Mask, Rufnummer, Authentisierungsdaten usw. Für die Abrechnung des übertragenen Datenvolumens oder der genutzten Bandbreite können die vom Router zur Verfügung gestellten Daten importiert werden. Diese Daten werden innerhalb von Account Plus als Daten der Quelle 3 – Netzwerk-Daten – bezeichnet.
Generischer AccountNeben den speziellen Accounts können bis zu 93 verschiedene Accounttypen frei definiert werden. Jedem dieser Accounts kann eine Datenquelle zugeordnet werden, aus der Daten für die Abrechnung entnommen werden können. Auch Dial-In-, WWW- und Netzwerkaccounts, die vom festgelegten Datenformat der Quellen 1 bis 3 abweichen, können als generischer Account realisiert werden.
TelefonieDer Telefonieaccount dient der Abrechnung von Telefondaten, die von einem Telefonie-Switch geliefert werden.
Internet&TelefonieDer Internet&Telefonie-Account dient zur Abrechnung von Internetverbrauchsdaten, welche bei Einwahl über einen Carrier (z.B MCI Worldcom, Telekom u.ä.) und/oder einen firmeneigenen POP generiert werden. Diese Verbrauchsdaten können nach einem Tarifmodell ( z.B. Normaltarif + Feierabendtarif + Wochenendtarif) oder anhand des Minutenaufkommens (bzw. Datenmenge) zuzüglich der Anzahl der Calls abgerechnet werden.

Neben der manuellen Erfassung der Daten für einen Account sind zwei Verfahren möglich, den Erfassungsaufwand drastisch zu senken:

  • Automatische Generierung von Account-Daten aus den Auftragsdaten mittels Metakommandos.
  • Import von vorgefertigten Account-Pools. Dieses Verfahren sichert bei entsprechenden Voraussetzungen eine sofortige Aktivierung des Accounts.

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Impressum
© k+n Informationssysteme GmbH. Last modified 2005/02/16.